Bild2Werkzeugserien von ZECHA fräsen präzise Schnittstellen: Optimiert für Torx - und vieles mehr - Ob in Titan oder Edelstahl: Erfolgreiches Konzept spant sich durch 

In der Medizintechnik ist sie nahezu Standard für Knochenschrauben, Implantate oder andere empfindliche Verbindungen: die Torxschnittstelle.

 

Meist in Titan und Edelstahl eingebracht, zählt dabei jedes µ. Um bei der Zerspanung das volle Präzisions-Potenzial auszuschöpfen, entwickelte die ZECHA Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH aus Königsbach-Stein spezielle Torx-Fräser. Diese ab 0,2 mm Durchmesser erhältlichen Werkzeuge erweisen sich darüber hinaus als Allrounder mit vielen Talenten.

  

Die Torxschnittstelle ist in der Medizintechnik eine bewährte, weil kraftschlüssige Verbindung zwischen Knochenschraube und Schraubwerkzeug. Sie überträgt das Drehmoment äußerst schonend in die empfindliche Knochenstruktur und unterstützt damit indirekt den Heilungserfolg. „Entsprechend genau müssen die Torx-Schnittstellen in die aus Titan oder diversen Edelstahlsorten hergestellten Schrauben eingebracht werden. Für diese Fälle haben wir fünf Fräser-Varianten im Programm, mit denen höchste Präzision ebenso gewahrt ist wie nachhaltige Wirtschaftlichkeit“, so Arndt Fielen, Vertriebsleiter bei der ZECHA Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH.

  

Fünf sind Trumpf

Die ZECHA-Mikrofräser der Serien 471, 472 und 473 zeichnen sich durch polierte Schneiden, eine minimale Schutzfase und innovative TiAIN-Beschichtungen aus. Damit haben sie die idealen Voraussetzungen für absolut gratfreie Oberflächen bei Titan und Edelstahl, und zwar mit beeindruckenden Standzeiten. ZECHA liefert die Fräser ab Lager in mehreren Ausführungen und in den Durchmessern von 0,20 bis 0,80 mm, abgestimmt auf die jeweilige Anwendung.

  

Gerade verzahnte Ein-Schneider bietet die Serie 471, wobei geometrisch hochpräzise Mikrostrukturen ihr Spezialgebiet sind. Auch bei hohen Drehzahlen zeigen sie sich leistungsstark und können Schruppoperationen dank der kurzen Schneidenlänge ebenfalls gut wegstecken. Die Werkzeuge der Serie 472 gibt es mit langer oder kurzer Schneide. Sie sind als Zwei-Schneider mit spiralisierter Spankammer konstruiert und werden insbesondere für die Serienfertigung kleiner Teile bei angepassten Zahnvorschüben eingesetzt. Auch die lange Version garantiert höchste Oberflächengüten und sauberes Finish, überzeugt darüber hinaus auch beim Schruppen. Fräser der Serie 473 sind als Drei-Schneider mit spiralisierter Spankammer sowie kurzer oder langer Schneide ausgelegt. Damit haben sie das Leistungspotenzial, um auch bei mittleren Drehzahlen schnell und kraftvoll voranzukommen.

  

Kleinste Eckenradien und beste Spanabfuhr

Neben den Spezialserien hat ZECHA zwei weitere im Programm, die ebenfalls in der Mikrobearbeitung und als standhafte Helfer bei der Torxbearbeitung punkten: Die Serien 474 und 475 gibt es unbeschichtet, mit bewährter BCR-Beschichtung sowie als Pro-Version mit der innovativen und äußerst robusten WAD-Schicht. „Besonders die Eckenradien von 0,02 mm bis 0,03 mm sowie die verstärkten Schneidkanten prädestinieren die Zwei- und Dreischneider als standhafte Mikrowerkzeuge für anspruchsvolle Fälle“, erläutert Arndt Fielen.

  

Kurze Bearbeitungszeit – langer Atem

Sich auf ein bestimmtes Werkzeugsystem festzulegen, ist besonders in der Mikrozerspanung Vertrauenssache. Gut beraten ist, wer sich auf einen Hersteller verlassen kann, der langjährige Erfahrung und Beratungskompetenz in die Waagschale werfen kann. Die ZECHA Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH sieht sich als eine solche verlässliche Schnittstelle zu seinen Anwendern: „Da unsere Werkzeuge nicht nur auf dem Datenblatt überzeugen müssen, werden sie oftmals bei unseren Kunden ausgiebig auf Herz und Nieren   getestet. So auch bei einem hochfesten Sonderstahl ETG100, in den eine T25-Torxschnittstelle eingebracht werden sollte. Ziel war es, trotz des anspruchsvollen Materials möglichst lange Standzeiten bei gleichzeitig kurzer Bearbeitungsdauer zu erreichen“, so Arndt Fielen.

  

Dazu wurde der lange Fräser der Serie 473 mit 0,8 mm Durchmesser und BCR-Beschichtung eingesetzt. Bei einer Drehzahl von 32.000 min-1, einer Schnittgeschwindigkeit von vc = 80 m/min, einem Vorschub von vf = 750 mm/min und einer Zustelltiefe ap = 2,9 mm war der Fräser 80 Minuten im Einsatz und brachte während dieser Zeit 300 Torxschnittstellen ins Material. „Das sind nur 16 Sekunden pro Innensechsrund, trotz der ziemlichen tiefen Zustellung. Unser Kunde war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, ergänzt Arndt Fielen.

  

Präzisionsriesen im Mikroformat

Torxfräser und die filigrane Mikrozerspanung anspruchsvoller Werkstoffe gehen Hand in Hand. Dabei sind die Werkzeuge der Serien 471, 472 und 473 nicht auf ihr namensgebendes Verfahren limitiert. Sie brillieren ebenso wie die Serien 474 und 475 dank anwendungskonformer Durchmesser und extrem niedriger Rundlauftoleranzen in vielen Arealen rund um das Bearbeiten kleinster Strukturen. Ihren Anwendern verhelfen sie nach Aussagen von ZECHA zu hoher Wirtschaftlichkeit, ohne auch nur ein µm von der verlangten Präzision abzuweichen.

 

 

Foto 1: Knochen- und Implantatschrauben werden meist über eine Torx-Schnittstelle verbunden. Sie in biokompatible Werkstoffe einzubringen, ist ein Fall für hochwertige Zerspanwerkzeuge.

 

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Foto 2: Die ZECHA-Mikrofräser der Serien 471, 472 und 473 für die Torx-Bearbeitung glänzen mit polierten Schneiden, minimalen Schutzfasen und innovativen TiAIN-Beschichtungen. Damit erreichen sie absolut gratfreie Oberflächen bei Titan und Edelstahl.

 

 

Foto 3: Dank moderner Hochleistungsbeschichtungen sind die ZECHA-Torxfräser besonders standhaft und überaus präzise – selbst bei kleinsten Durchmessern.

  

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Fotos: ZECHA Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH


  

 

 

 

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